Altgold verkaufen oder behalten?

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Warum manches Gold das bessere ist

Wer Gold besitzt, steht gelegentlich vor der Frage, was man damit macht. Bei hartnäckig sinkenden Kursen kann man über eine Veräußerung nachdenken, um einen möglichen Verlust zu verhindern. Bei stark steigendem Goldkurs ist die Verlockung groß, gewinnbringend zu veräußern. Besonnenheit ist ein guter Ratgeber. Da die Preisschwankungen ganz üblich sind und auch von einem Extrem zum anderen der Normalität entsprechen, ist man gewiss gut beraten, die Nerven zu bewahren und unabhängig von der Preisentwicklung sein Ziel kontinuierlich weiter zu verfolgen. Nachlegen! Es gibt jedoch Goldprodukte, die eine Ausnahme bilden:

  • Altgold
  • Bruchgold
  • Zahngold

Im Grunde könnte man argumentieren, dass es sich bei ihnen auch um Gold handelt und daher eher nicht zum Verkaufen offeriert werden sollten. Nachvollziehbare Gründe, auf solchen Goldschätzen sitzen zu bleiben, gibt es allerdings nicht. Zumindest nicht langfristig.

Konvolut Silber & Gold
Konvolut Silber & Gold

Argumente für´s Verkaufen

Kein praktischer Nutzen

Verschiedene Gründe veranlassen, überhaupt das gelbgoldene Edelmetall zu besitzen. Entweder sammelt man aus Leidenschaft Münzen und Barren, oder man hat kein Vertrauen in die staatliche Währung. Der physische Besitz kann bei einer Währungsreform das Vermögen als Ersatzwährung retten und in Notzeiten als Tauschmittel fungieren. So oder so erfüllen Bruchgold und Zahngold dann die Voraussetzungen nicht. Obwohl der Materialwert durch Alter, Beschädigung oder Bruch nicht abnimmt, lässt sich im Zweifelsfall weder Echtheit noch Feinteilgehalt nachweisen. Somit sind Alt- und Bruchmetalle sowie Dentalgold weder aus Sicht des Sammlers interessant, noch als Tauschmittel oder für die Kapitalanlage.

Sauberes Goldportfolio

Damit ein Edelmetallportfolio seinen maximalen Wert entfalten kann, empfiehlt es sich, gut handelbare Produkte aufzunehmen. Im Umkehrschluss bedeutet dies: nicht attraktive Edelmetalle abstoßen. Es wird also umgeschichtet, Unattraktives verkauft und ein gut handelbares Portfolio errichtet. Hauptstadtgold kauft beispielsweise Altgold sowie Bruch- und Zahngold auf. Mit dem Verkaufserlös kann man wiederum in Münzen, Barren oder Schmuck investieren. Makellose, händlerfrische Goldbarren bzw. Schmuck lassen sich in jedweder Hinsicht problemlos verkaufen, wenn es notwendig oder gewünscht ist.

Sammlermünze mit COA
Sammlermünze mit COA

Wann verkauft man altes Gold?

Beim Umschichten ergibt sich eine gravierende Verschiebung. Verkauft man, wenn die Preise hoch sind, ist auch die Neuanschafftung teuer. Veräußert man bei niedrigem Goldpreis, kann man gut einkaufen. Es sind also mehrere Methoden denkbar, wie man das Portfolio umschichten kann. Beispiele:

  • bei Niedrigkurs verkaufen und kaufen
  • bei niedrigem Ankaufspreis halten und auf Preisanstieg warten
  • bei hohem Goldkurs verkaufen, Investition erst beim Preisfall

Denkbar ist sicher, die erste Variante in die engere Auswahl zu nehmen, weil langfristig von einem Anstieg des Goldpreises auszugehen ist. Die Spanne zwischen Verkaufs- und Ankaufspreis klafft dann dementsprechend weiter auseinander. Doch auch dabei kann man von den Tagesschwankungen profitieren. Den Goldankäufer zahlen bei Altgold, Bruchgold und Zahngold nach dem Tagespreis. Da man generell von seriösen Goldprodukten profitiert, spricht also alles dafür, sich von den Altlasten über kurz oder lang zu trennen. COA zertifizierte Sammlermünzen oder Kinebars und Bullion sind die bessere Alternative.

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One Comment - Write a Comment

  1. Vielen Dank für den interessanten Bericht. Hat man Gold als Wertanlage gekauft, wird man es sicherlich nicht so schnell verkaufen wollen.

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