Trading und Forex-Trading Alternative zu Gold?

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Oder ist Gold doch sicherere Anlage?

Immer häufiger wird über Trading und Forex-Trading gesprochen und somit werden diese beiden kapitalbildenden Handelsformen für immer mehr Menschen interessant. Im Grunde klingt es sehr einfach, in den Devisenhandel einzusteigen, bei dem je nach Form in eine Aktie oder in eine Währung investiert wird, um dann mit Gewinn zu verkaufen. Dies erscheint durchaus eine attraktive Alternative bzw. Ergänzung zum Kauf von Gold zu sein.

Forex-Trading, Trading, Devisenhandel – was ist was?

Bevor man sich Gedanken dazu macht, ob man in eine der kapitalbildenden Handelsformen einsteigt, sollten zunächst die Begrifflichkeiten klar sein. Traden bedeutet zunächst nichts anderes als Handeln. Beim Trading wird in Unternehmensanteile (Aktien) investiert und im Idealfall mit Gewinn verkauft. Forex ist das abgeleitete Wortgebilde von Foreign Exchange, womit der Devisenmarkt bzw. der Devisenhandel gemeint ist. Anders als beim Trading wird beim Forex-Trading ein Währungspaar gekauft und verkauft. Durch das Preisverhältnis beider Währungen bei An- und Abverkauf kann Gewinn erzielt werden. Ergänzend hierzu gibt es noch den Begriff des Daytradings, der sich darauf bezieht, dass kurze Haltezeiten gegeben sind. D. h., es wird an nur einem Handelstag ge- und verkauft. Der Einstieg in diese Handelsformen ist bereits mit kleinem Startkapital möglich, so dass sich der Tradingmarkt quasi für jeden eröffnet. Durchaus sind kontinuierliche Gewinne und sogar das schnelle Geld möglich. Insofern wird das Traden von vielen als willkommene Alternative betrachtet, anstatt in physisches Gold zur Absicherung zu investieren.

Gewinnchancen und Verlustrisiken

Nachvollziehbar gibt es bei jeder Form der Anlage die Chance auf Gewinn, aber auch das Risiko des Verlusts. Das Traden an sich setzt eine gewisse Kenntnis voraus, ebenso auch ein Gespür, der richtige Riecher. Dadurch, dass beim Trading und beim Forex-Trading die einzelnen Handelsphasen sehr kurz sind und schon mit kleinen Beträgen der Einstieg möglich ist, kann man hier durchaus von einem überschaubaren Verlustrisiko bei sehr guten Gewinnchancen ausgehen. Im Besonderen das Daytrading ist darum so beliebt, weil es extrem kurze Laufzeiten hat und so maximale Flexibilität mit sich bringt. Anders dagegen verhält es sich bei der Investition in physisches Gold, bei dem Ruhe und Geduld der beste Ratgeber zu sein scheint. Wer sich dazu entscheidet, in Goldmünzen und Goldbarren zu investieren, weiß um den stetig und mitunter gravierend schwankenden Goldpreis, sollte aber dazu neigen, keine Spontanverkäufe zu tätigen, nur weil der Chart eine steile Linie nach unten einschlägt. Der Goldkurs der letzten 10 Jahre (und mehr) zeigt einen kontinuierlichen Aufwärtstrend. Da ist Halten sicher die cleverste Devise.

Das Traden als Chance für Goldinvestoren?

Wenngleich auch der Goldpreis derzeit leicht schwächelt, oder vielleicht auch gerade deshalb, ist physisches Gold momentan für viele Einsteiger und Kleinanleger überaus interessant. Immer mehr Menschen, auch die, sich bisher weder für Kapitalanlage oder Goldkauf begeistern konnten, öffnen sich nun. Grund dafür ist die steigende Sensibilität durch die Brisanz, die durch die langatmige Wirtschaftskrise erweckt wurde. Das Vertrauen in Staatswährungen ist geschrumpft und umso mehr Bereitschaft zum Umschichten in physische Werte lässt sich feststellen. Es war in der Hochphase des Goldpreises zu bemerken, dass trotz der Rekordmarke von fast 1.400 Euro pro Unze zahlreiche Neueinsteiger in Gold gingen. Daneben gibt es jedoch auch viele Menschen, die den Einstieg in das beliebte Edelmetall deshalb nicht finden, weil schlicht freies Kapital für größere Anschaffungen fehlt. Hier könnte Trading und Forex-Trading durchaus hilfreich sein, wenn über die kleine Investition in den Devisenhandel Gewinn erzielt wird. Durch den Handel mit der Währung kann, wie bereits erwähnt, kurzfristig durch das schnelle Handeln bei niedrigem Startkapital mitunter lukrativ Gewinn erzielt werden, mehr in den Währungshandel investiert werden und nach mehreren Handelsgeschäften so Kapital für den Erwerb physischen Goldes aufgebaut werden, was dann langfristig gehalten wird, um so beispielsweise das Vermögen über einen Währungszusammenbruch zu retten.

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2 Comments - Write a Comment

  1. Ich weiß dass der Artikel nun gut 3 Jahre alt ist, dennoch würde ich gerne etwas dazu sagen. Gerade auch weil ja das Gold gerade wieder am Vormarsch ist. Aber nachträglich betrachtet hätte man 2013 wohl sein Gold verkaufen sollen und in den Devisenmarkt einsteigen. Und nun sollte man wieder Gold kaufen (oder schon gekauft haben). Aber im nachhinein ist man wohl immer schlauer. Ich habe, es muss zwischen 2013 und jetzt, ein Seminar bei tradac besucht. Hätte ich damals schon gewusst wie die Märkte funktionieren, dann hätte ich wohl auch so gehandelt ;)

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